Kulinarische Messe in der linzer Lederfabrik ...

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Einkaufsfehler vermeiden

  • Richtiges Teilstück wählen
    Um das optimale Gelingen eines Gerichtes gewährleisten zu können ist die Entscheidung für das geeignete Fleischteil wichtig. Ihr regionaler Fleischhauer oder Direktvermarkter beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl. Wichtig: Das Rind enthält außer Lungenbraten und Beiried weiter schmackhafte Stücke. Lassen Sie sich von deren Qualität überzeugen.
  • Ganze Portionsstücke kaufen
    Durch das Beziehen eines ganzen Stückes wird das Fleisch vor Austrocknung und Zäh werden geschützt. Wird das Fleisch in Einzelstücke geschnitten erworben, muss es schnell verarbeitet werden. Besondere Vorsicht gilt bei Faschiertem:
    Durch die starke Zerkleinerung des Fleisches entsteht eine größere Fleischoberfläche. Diese bietet den perfekten Nährboden für Bakterien.
  • Qualitätskriterium Nr.1- Fleischreife
    Nach der Schlachtung erhalten die Teilstücke mind. 10 Tage Zeit optimal im Kühlraum Ihres Fleischhauers oder Direktvermarkters zu reifen.  Das dadurch mürbe und zart gewordene Fleisch erkenne Sie durch die folgenden Merkmale:
    Dunklere Farbe als Frischfleisch
    Fingereindrücke bleiben sichtbar
  • Warum Marmorierung?
    Unter diesem Begriff versteht man die hauchdünnen Fettäderchen die das Muskelfleisch durchziehen. Beim Zubereiten von ausreichend marmorierten Fleisch bleibt der volle Geschmack und die Saftigkeit und Zartheit des Fleisches erhalten.
  • Fett ist nicht gleich Fett
    Der perfekte Geschmack wird maßgeblich vom Fettanteil des Fleisches geprägt. Ein leichter Fettrand schützt das Fleisch vor Austrocknung. Auf der Fettseite angebraten benötigen Sie für die weitere Zubereitung kein Fremdfett mehr. Besonders auf ihre Figur bedachte Personen können den Fettrand vor dem Verzehr entfernen.
  • Richtiges Zuschneiden ist die halbe Miete
    Die bei ihrem regionalen Fleischhauer und Direktvermarkter erworbenen Fleischstücke müsssen Sie quer zur Faser schneiden. Durch die entstehnenden kurzen Fasern bleibt das Fleisch zart. 


Problemloses Lagern

  • Grundvoraussetzungen
    Das bei Ihrem regionalen Fleischhauer oder Direktvermarkter eingekaufte Fleisch sollten Sie zu Hause sofort aus der Packung nehmen. Anschließend wird das Fleisch mit einer Küchenrolle trocken getupft. Am besten wird es in einem zugedeckten Behälter aus Kunststoff, Glas oder Porzellan aufbewahrt. So kann eine Übertragung von Fremdgerüchen auf das Fleisch vermieden werden.
  • Lagerung im Kühlschrank
    Rohes Fleisch kann im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahrt werden, bereits zubereitetes bis zu 3 Tage. Am besten lagern Sie das Fleisch im kältesten Teil der Kühlzelle (unterer Bereich).
  • Lagerung im Tiefkühlschrank
    Die Lagerfähigkeit im Tiefkühlschrank beträgt 9 bis 15 Monate. Wird das Fleisch bereits tiefgefroren erworben muss eine ununterbrochene Kühlkette gewährleistet sein. Das Fleisch darf nicht angetaut sein. Kennzeichen für eine Unterbrechung ist eine Schneebildung am Gefriergut. 
    Um Schäden durch Gefrierbrand zu vermeiden sollten das Gefriergut in luftarmer Verpackung eingefroren werden. Am besten eignen sich Vakuumverpackungen.

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